Samstag, 30. Januar 2010

winterliche Zerstoerungen


Waehrend wir im deutschen Norden Kaelte und Schnee erlebten, goss es hier mehr als 3 Wochen, mehr als in den letzten 30 Jahren.
Olga fiel vom Felsen. Sturm hatte es auch gegeben. Durch die Verletzungen zog sie sich "offene Wunden" zu, durch die dann der Regen nachhaltig eindringen konnte. Innerlich voll durchnaesst, aeusserlich rissig und kopflos. So empfing sie mich.
Und es regnete noch tagelang weiter.

Dem schwarzen Kater gefiel das auch nicht.



Auch Adam und Eva haben das gar nicht paradiesische Leben nicht heil ueberstanden.
Das Foto zeigt ja eigentlich nur, dass sie vom Felsen gerutscht sind und sich auch verletzt haben. Aber die Ausmasse der eingedrungenen Fluessigkeit haben die beiden "unheilbar" zerstoert.
Ich muss sehen, ob, was und wie ich sie retten kann.
Das wird Monate dauern.
Aber ich kann nicht traurig sein, weil das Land das viele Wasser so dringend brauchte.
Die Natur hat sich erholt, die Mandeln und einige Dickblattpflanzen bluehen wie nie und der Boden ist tatsaechlich auch voll durchnaesst. Unser Manderinenbaum traegt viele Fruechte.
Nun sind es nicht
Olga, nicht
Adam und Eva,
sondern mein mann und ich, die wir die paradiesischen Zustaende des fruchttragenden, wieder von Sonne beschienenen Landes geniessen koennen:
mit Demut und Dankbarkeit.